Statement zur Aufarbeitungsstudie des VCP

Am 27. Januar 2026 wurde dem Verband Christlicher Pfadfinder*innen (VCP) seine Aufarbeitungsstudie zu sexualisierter Gewalt übergeben. Am selben Tag wurden der Presse die wichtigsten Erkenntnisse und Fakten mitgeteilt, woraufhin viele Medien in den darauffolgenden Tagen darüber berichteten.

Die Studie macht deutlich, wie wichtig eine ehrliche, transparente und selbstkritische Auseinandersetzung mit sexualisierter Gewalt ist. Alle Pfadfinderbünde und -verbände haben eine ähnliche Struktur, weshalb die Studie und die Aufarbeitung auch der Reflexion unseres eigenen Bundes hilft.

Wir wissen, dass auch die CPD nicht frei von Fällen sexualisierter Gewalt war und ist. Diese Erkenntnis ist schmerzhaft, aber unverzichtbar. Sie verpflichtet uns alle, Verantwortung zu übernehmen, hinzuschauen und kontinuierlich an sicheren Strukturen zu arbeiten. Der Schutz unserer Mitglieder, gerade auch vor sexualisierter Gewalt, hat für uns höchste Priorität.

Deshalb setzen wir uns mithilfe unseres Schutzkonzeptes aktiv für Prävention ein (siehe „Miteinander – Was wir für den Schutz der Kinder und Jugendlichen tun“) und gehen bei Interventionen konsequent vor. Die Studie des VCP bestärkt uns darin, diesen Weg konsequent fortzusetzen und hilft uns weiter an unserer Präventionsarbeit, unseren Strukturen und Prozessen zu arbeiten und diese zu verbessern – für einen wirksamen Schutz für alle Pfadfinder*innen.